Wiesbaden bündelt Baustelleninformationen im digitalen Stadtmodell

Wiesbaden bündelt Baustelleninformationen im digitalen Stadtmodell
Wiesbaden bündelt Baustelleninformationen im digitalen Stadtmodell | Bild: Stadt Wiesbaden

Seit Januar hat die Landeshauptstadt Wiesbaden den bisherigen digitalen Baustellenmelder in den städtischen digitalen Zwilling integriert. Bürgerinnen und Bürger finden damit aktuelle und geplante Baustellen zusammen mit weiteren Themenkarten auf einer zentralen, interaktiven Plattform.

Neue Funktionen und Informationen

Der digitale Zwilling zeigt neben Baustellen auch Parkmöglichkeiten, Ladesäulen und Fahrradwege. Neu hinzugekommen sind Lieferzonen, die gezielt für Logistik und Zustellungen ausgewiesen sind und Unternehmen sowie Kurierdiensten eine bessere Planung erlauben. In Vorbereitung auf die Kommunalwahl am 15. März lassen sich außerdem Wahlbezirke und Wahllokale anzeigen.

Zweck und Weiterentwicklung

Stadtverwaltung und Politik nutzen das Modell, um städtische Entwicklungen sichtbar zu machen. Nach Angaben der Stadt soll der Zwilling langfristig um weitere Anwendungen ergänzt werden, die den Alltag vereinfachen, Transparenz erhöhen und Bürgerbeteiligung fördern. Die Benutzeroberfläche ist interaktiv gestaltet und soll auf allen gängigen Endgeräten funktionieren.

Technische Umsetzung und Finanzierung

Die Integration wurde vom Sachgebiet Geoinformation im Tiefbau und Vermessungsamt in Zusammenarbeit mit dem Referat Smart City umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt aus städtischen Mitteln sowie aus Förderprogrammen des Landes Hessen. Die Stadt betont, dass die Anwendung kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Bürgerinnen und Bürger können die erweiterte Plattform unter wiesbaden.virtualcitymap.de aufrufen. Hinweise und Anregungen zum Digitalen Zwilling nimmt die Stadt unter zwilling@wiesbaden.de entgegen.

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